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Innovativer Nachhilfeunterricht

Nachhilfe boomt. Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung nahmen im Jahr 2009 circa 1,1 Millionen Schüler regelmäßig bezahlten Nachhilfeunterricht in Anspruch. Diese Zahl entspricht einem Achtel aller Schüler an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland. Dabei ist die Zahl der Studenten, die das Anbieten von Nachhilfeunterricht als Einnahmequelle neben dem Studium nutzen, noch gar nicht eingerechnet. Der Studentenjob ergänzt das Angebot der professionellen Nachhilfeinstitute. Bis zu 1,5 Milliarden Euro jährlich lassen sich Eltern die Nachhilfe für ihre Sprösslinge kosten. Der Markt dürfte sogar weiter gewachsen sein.
Ein wesentlicher Grund hierfür ist laut Bildungsforschern der gestiegene Leistungsdruck, der auf Kindern und Jugendlichen lastet. Nicht nur die Eltern erwarten in zunehmendem Maß gute Schulnoten. Sie sind zudem entscheidend für den weiteren Bildungsweg der Schüler. Viele Studiengänge können heute nur noch belegt werden, wenn auf dem Abiturzeugnis eine Eins vor dem Komma steht. Generell ist die Anzahl der Studenten stark gestiegen. Die Aussetzung der Wehrpflicht und die doppelten Abiturjahrgänge in den Jahren 2010 bis 2012 haben die Entwicklung noch verstärkt. Doch auch Real- und Hauptschüler fühlen sich unter Druck gesetzt. Klassische Ausbildungsberufe wie z. B. „Einzelhandelskaufmann“ erfordern heute moderne Kenntnisse zum Beispiel in der IT-Anwendung. Viele Firmen setzen daher bei der Suche nach Auszubildenden gern auf Gymnasiasten. Real- und Hauptschüler bleiben so auf der Strecke.
In diesem Kontext achten Eltern verstärkt auf die schulische Entwicklung ihrer Kinder. Nachhilfe ist keine zeitlich begrenzte Ausnahmeerscheinung für leistungsschwächere Schüler mehr. Stattdessen hat sie einen fest verankerten Platz neben dem öffentlichen Schulsystem eingenommen. Vor allem Kinder aus wohlhabenden und bildungsnahen Elternhäusern nutzen diese Möglichkeit der außerschulischen Förderung. Dabei setzen Nachhilfeinstitute zunehmend auch auf neue Hilfsmittel und technische Unterstützung im Unterricht. Gleichzeitig können jedoch auch Eltern ihre Kinder mit innovativer Technik ausrüsten. Häufig genutzt werden z. B. Smartpens. Die intelligenten Kugelschreiber sind in der Lage, Notizen abzuspeichern und sie mit Audiodateien zu verbinden. Alle Daten können sofort auf den PC übertragen werden. So verpassen die Schüler im Nachhilfeunterricht kein Wort mehr und können sich zu Hause das Gesagte nochmals anhören. Angesichts der hohen Preise für Nachhilfeeinheiten zahlt sich die Technik schnell aus. Die Effizienz des Nachhilfeunterrichts kann wesentlich erhöht werden.


Im Lieferumfang des Smartpen ist auch bereits ein USB-Kabel, ein Ladegerät und ein Block für Notizen enthalten, so dass direkt losgelegt werden kann. Die speziellen Notizblöcke ermöglichen durch winzige elektronische Bildpunkte die Aufzeichnung des Gesagten und verknüpfen sie mit angefertigten Notizen. Über das USB-Kabel können die handschriftlichen Notizen auf den PC geladen und in einem Textverarbeitungsprogramm umgewandelt werden.

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Kategorie: Allgemein, Livescribe
  • Digitalstift Test Blog sagt:

    Dem kann ich nur beipflichten. Auch im Rahmen von Nachhilfe ist der Stift sehr gut einsetzbar. Ich finde, dass er dorthin sogar besser als im Unterricht passt. Wenn der Nachhilfelehrer etwas erklärt ist das meist doch auch lauter und deutlicher als im normalen Unterricht.

    19. Februar 2012 um 15:17

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